Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mannheim

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Hauptdaten

  1. Wasserstraßen sind sichere, umweltfreundliche und energiesparende Verkehrswege für Massen- und Schwergüter sowie zunehmend auch für Container. In der Bundesrepublik Deutschland kann dieser Vorteil voll genutzt werden, weil schon frühzeitig alle wichtigen Flüsse zu leistungsfähigen Wasserstraßen ausgebaut und durch Schifffahrtskanäle miteinander verbunden wurden. So ist ein rund 7000 km langes Wasserstraßennetz entstanden, das die bedeutendsten Industriezentren untereinander und mit dem Meer verbindet. Hiervon sind ca 2.700 km dem Gebiet der neuen Bundesländer zuzuordnen. Neben den Seehäfen dienen 315 Binnenhäfen dem Umschlag von Gütern. Auf dem Bundeswasserstraßennetz wird - nimmt man Straße, Schiene und Wasserstraße zusammen - etwa ein Viertel des gesamten Güterfernverkehrs abgewickelt.
  2. Neben der Verkehrsfunktion dienen die Wasserstraßen vielen anderen Zwecken:
    • sie sichern den Wasserabfluß,
    • aus ihnen werden Trink-, Brauch- und Kühlwaser entnommen,
    • sie nehmen Abwasser auf,
    • sie liefern Energie aus Flußkraftwerken,
    • sie sind Freizeiträume für Wassersportler und Erholungssuchende,
    • sie sind schützenswerte Naturräume für Tiere und Pflanzen.
  3. Die Bundeswasserstraßen gliedern sich
    1. entsprechend ihrer geographischen Lage in
      • Seewasserstraßen und
      • Binnenwasserstraßen,
    2. entsprechend ihrer hauptsächlichen Bestimmung in
      • Seeschifffahrtsstraßen und
      • Binnenschifffahrtsstraßen.
  4. Rund drei Viertel der Binnenwasserstraßen sind freifließende oder gestaute Flüsse; ein Viertel sind Schifffahrtskanäle.
  5. Die Kapazität der Binnenschifffahrtsstraßen, die fast ausschließlich durch die Leistungsfähigkeit der Schleusen bestimmt wird, ist für den gegenwärtigen und zukünftigen Verkehr - unter der Voraussetzung rechtzeitiger Ersatzinvestitionen - ausreichend